Chinesische Mauer von Bergen umringt

Alles zur Herkunft des fermentieren Teegetränks

Die Fermentation des Teegetränks hat eine lange Tradition

In den letzten Jahrhunderten haben sich einige Legenden und Mythen um Kombucha angesammelt. Manche wirken sogar ein wenig amüsant. Sie zeigen aber auch auf, in welcher langen Tradition das Getränk mit dem außergewöhnlichen Namen und den vielen gesunden Inhaltsstoffen steht.

Das Teegetränk ist keine Modeerscheinung der letzten Jahre und keine Erfindung der Neuzeit. Seine Geburtsstätte liegt den Überlieferungen nach höchstwahrscheinlich irgendwo in Ostasien, Japan oder China. Seit geraumer Zeit wird vor allem in östlichen Gebieten, von Osteuropa über Russland bis Indien, das fermentierte Gärgetränk hergestellt und getrunken.

Chinesische Legende um Kombucha

Zum einen besagt eine Chinesische Legende, dass fermentierte Teegetränk etwa 247 v. Chr. - 221 v. Chr. entstanden ist. Kaiser Qin Shi Huangdi hatte sich in den Kopf gesetzt Unsterblichkeit zu erlangen. Er beauftragte einen Alchimisten ein Getränk zu brauen, das ihm ewiges Leben spenden sollte. Der Alchimist verabreichte ihm Kombucha. Ein paar Jahre nachdem er sich an Kombucha gewöhnt hatte stieg er auf Pillen um und verstarb. Tja wäre er mal bei natürlicher Medizin geblieben.

 

chinesicher Pagodenbau von Bergen und Wald umringt

 

Der japanische Doktor Kombu als Namengeber

Möglicherweise ist aber auch der japanische Doktor Kombu der Namensgeber. Der Arzt mit dem Namen “Kombi-ha-chimu-kamu-ki-mu” soll im Jahr 414 nach Christus die letzte Rettung des sterbenden Kaisers Inyokos gewesen sein. Er verabreichte dem Kaiser ein heilendes Getränk. Dabei soll es sich der Legende nach um eine frühere Form des Teegetränkes handeln.

Japanischer Algentee

Der Name Kombucha könnte auch von einem japanischen Algentee „Kombu" - Alge + "Cha" - Tee = "Kombucha" abgeleitet sein. Jahrhundertelang könnte sich ein kleiner Fehler in der Überlieferung eingeschlichen haben und der fermentierte Tee hat heute gar nicht mehr viel mit unserem Teegetränk zu tun.

Japanische Samurai im 10. Jahrhundert

Eventuell haben auch die japanischen Samurai im 10. Jahrhundert nach Christus mit Kombucha Kraft für die nächste Schlacht getankt. Einer Legende nach trugen die Samurai schon damals das Wundergetränk an den Hüften.

Heute ist das Teegetränk immer noch in aller Munde

Vor allem in Russland und auf dem Balkan bekannt. Die verschiedenen Familienrezepte werden gut gehütet von Generation zu Generation weitergegeben. Das Verschenken einer neu gebildeten Pilz-Kultur an einen anderen Haushalt verbindet dort die Menschen und stärkt die Gemeinschaft.

Die persönliche Bindung zu Kombucha und Wertschätzung des besonderen Getränks wird in den unzähligen Spitznamen deutlich

“Japanisches Mütterchen”, “Russische Blume”, “Medusentee”, “Heldenpilz”, “Zauberpilz”

Kombucha Teepilz zwei grosse Glaeser Tuch Abdeckung

Eines ist sicher! Über das Getränk gibt es unzählige liebevolle Geschichten, die sich fast immer um seine heilende und vitalisierende Wirkung drehen.

Mit dem Trinken von Kombucha hältst du eine uralte Tradition aufrecht. Stellst du das Getränk sogar selber her, machst du es den alten Japanern und Chinesen gleich und hältst den Zauber des Kombucha am Leben.

KOMBUCHERY Blog Autor Merle 

Danke für's Lesen!
Weitere meiner Artikel von A, wie alkoholfreien Kombucha-Cocktails bis Z, wie Zitrone-Ingwer Kombucha, findest du auf unserem KOMBUCHERY Blog. Lass uns gemeinsam mehr über Kombucha lernen!
Merle von KOMBUCHERY

 

Hinweis: Dieser Artikel ist ausschließlich für Informationszwecke bestimmt und nicht als professionelle Analyse, Beratung oder medizinische Auskunft zu verstehen, sondern enthält die persönliche Meinung des Autors, basierend auf recherchierter Fachliteratur und eigener Erfahrung zum Thema.

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