sechs Teesorten in Einmachglaesern

Tee für die Kombucha Fermentation – Was solltest du beachten

Wir helfen dir den richtigen Tee für deine Kombucha-Fermentation Zuhause zu finden

Guter und geschmackvoller Tee ist eine Grundvoraussetzung für einen geschmacksintensiven Kombucha. Schon im alten China wurde Kombucha mit der Teepflanze Camellia Sinensis hergestellt. Die Teepflanze gehört zur Gattung der Kamelien (Camellia) und der Familie der Teestrauchgewächse (Theaceae). Aus allen Teilen der Teepflanze (Knospen, Blätter, Stängel und Blüten) wird entweder Schwarzer oder Grüner Tee hergestellt. Der Schwarze und der Grüne Tee entstehen aus der gleichen Teepflanze. Die Variationen der Teesorten entstehen durch unterschiedliche Weiterverarbeitung und den unterschiedliche Bedingungen während der Pflanzenzucht.


Warum braucht man Tee für Kombucha?

Der Teepilz besteht aus verschiedenen Hefen und Bakterien und verschiedenen kleinen Mikroorganismen. Er benötigt zum Wachsen und Gedeihen Nährstoffe, z.B. Koffein, Stickstoff und Theanin. Diese befinden sich in den oben beschriebenen Teesorten der Camellia Sinensis. Der Tee enthält außerdem Vitamin C und B und liefert dem Scoby verschiedene Antioxidantien und Polyphenole.


Mögliche Teesorten für leckeren Kombucha

Schwarzer Tee

Wenn dein Scoby reden könnte würde er sich wahrscheinlich dafür einsetzten immer mit Schwarzem Tee zusammengeführt zu werden. Eine besonders nährstoffreiche Basis mit der er schnell arbeiten kann und schnell fermentiert.

Unsere Favoriten:

  • Golden Monkey
  • Darjeeling
  • Friesenmischung (Assam, Ceylon, Indisch Himalaya)

Grüner Tee

Mit Grünem Tee kannst du in der Regel deinen Kombucha etwas schneller fermentieren. Er verleiht eine süße Note, die etwas säuerlich im Abgang ist. Allerdings wächst der Scoby mit Grünem Tee nicht ganz so fix wie der mit Schwarzem Tee.

Unsere Favoriten:

  • Sencha & Matcha
  • New Spring
  • Chun Mee

Weißer Tee

Weißer Tee hat weniger Koffein und ist hoch an Antioxidantien. Er ist im Geschmack noch etwas süßer als Grüner Tee. Vor allem eignet er sich gut zum Mischen mit Grünem oder Schwarzem Tee. Man sollte nicht ausschließlich mit Weißem Tee fermentieren. Dein Scoby könnte darunter leiden.

Unsere Favoriten:
  • Silbernadel
  • Shou-Mei
  • Oolong-Tee

Oolong Tee

Oolong Tee ist ein Chinesischer halbfermentierter Tee mit einer langen Tradition. Der in der Sonne getrocknete Tee verleiht einen einzigartigen Geschmack. Manchmal schmeckt er etwas rauchig oder hat eine süße Honignote. Er kann eine perfekte Basis für den Scoby sein und ist auch in der Mischung mit anderen Teesorten ein perfekter Kombucha Begleiter.

Unsere Favoriten:

  • Red Robe
  • Iron Goddes
  • Phoenix Mountain

Welches Wasser zum Kochen des Tees?

Man glaubt es kaum, aber die Qualität des Wassers spielt bei der Fermentation eine große Rolle. Die eher unscheinbare Zutat kann deinen Teepilz positiv und negativ beeinflussen. Herkömmliches Leitungswasser hat möglicherweise Restbestände von Chlor und Chemikalien, sowie Fluoriden. Diese Stoffe können dem Scoby schaden. Verwende daher am Besten immer gefiltertes Wasser.


Welcher Tee ist nicht gut für deinen Kombucha?

Wichtig! Es gibt ein paar einfache Regeln, die man bei der Teeauswahl beachten sollte.
  • Keinen Tee mit einem hohem Anteil ätherischer Öle oder künstlicher Aromen verwenden (z.B. Früchte Tee, Tee aus Salbei oder Zitronenmelisse).
  • Verwende lieber losen Tee als Beuteltee.
  • Solltest du Früchte Tee oder anderen Tee als Schwarz, Grün oder Weißem Tee verwenden – Nur dazu mischen – nicht pur!
    KOMBUCHERY Blog Autor Merle 

    Danke für's Lesen!
    Weitere meiner Artikel von A, wie alkoholfreien Kombucha-Cocktails bis Z, wie Zitrone-Ingwer Kombucha, findest du auf unserem KOMBUCHERY Blog. Lass uns gemeinsam mehr über Kombucha lernen!
    Merle von KOMBUCHERY

     

    Hinweis: Dieser Artikel ist ausschließlich für Informationszwecke bestimmt und nicht als professionelle Analyse, Beratung oder medizinische Auskunft zu verstehen, sondern enthält die persönliche Meinung des Autors, basierend auf recherchierter Fachliteratur und eigener Erfahrung zum Thema.

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