acht Holzloeffel verschiedene Zuckerarten

Fermentation von Kombucha ohne Zucker – Die richtigen Alternativen für deinen Teepilz!

Kombucha ohne weißen Zucker oder Kristallzucker – Geht das?

Die meisten Kombucha-Liebhaber schwören drauf ihren Teepilz mit gewöhnlichem Haushaltszucker, Vollrohrzucker oder Rohrohrzucker zu füttern. Es gibt tatsächlich verschiedenste Alternativen zu diesen herkömmlichen Zuckerarten. Der Scoby benötigt für die Verstoffwechselung Kohlenhydrate. Diese Kohlenhydrate sind z.B. auch in Agavendicksaft, Honig oder Zuckerrübensirup vorhanden. Ziemlich sicher braucht er dann aber mehr Zeit sich an die Zuckeralternative zu gewöhnen. Es ist außerdem schwieriger die genaue Rezeptur für den perfekten Geschmack herauszufinden.


Grossaufnahme Agave

Agavendicksaft

Agavendicksaft ist ein natürlicher Süßstoff, der aus der Agavenpflanze gewonnen wird. Agavendicksaft besteht hauptsächlich aus Fructose. Der Kombucha kann daher schneller sauer werden und die Fermentation muss ggf. früher beendet werden. Außerdem kann ein interessanter karamelliger Geschmack entstehen.

Ahornsirup

Ahornsirup ist der konzentrierte Saft des Ahornbaumes. Der Sirup enthält mehr Zink und Magnesium als herkömmlicher Zucker. Der Scoby kann auch an diesen Süßstoff gewöhnt werden. Das braucht sehr viel Geduld und der Kombucha wird etwas unkonventioneller schmecken.

Bienenwabe Bienen Honig

Honig

Wird Kombucha mit Honig angesetzt spricht man von Jun-Kombucha. Oft dauert es längere Zeit, um den Scoby an Honig zu gewöhnen. Statt einer Tasse herkömmlichen Zuckers braucht man nur ⅞ der Menge an Honig für die gleiche Süßkraft. 

Melasse

Melasse ist ein Nebenprodukt des herkömmlichen Zuckers und beinhaltet viel Eisen, Calcium und Magnesium. Der Scoby braucht eventuell etwas länger, um die einzelnen Bestandteile der Melasse zu brechen bis dann die Saccharose verstoffwechselt werden kann. Die Fermentation kann 7 bis 14 Tagen dauern.
Der Kombucha wird schneller sauer und schmeckt etwas bitterer und stärker.
 
Palmen Himmel Abendsonne
 

Kokosblütenzucker

Auch Kokosblütenzucker hat einen niedrigeren glykämischen Index und kann für die Herstellung von Kombucha verwendet werden. Hier ist ebenfalls darauf zu achten, dass Kombucha mit Kokosblütenzucker schneller sauer wird und eine kürzere Fermentationszeit nötig hat.

KOMBUCHERY Blog Autor Merle 

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Weitere meiner Artikel von A, wie alkoholfreien Kombucha-Cocktails bis Z, wie Zitrone-Ingwer Kombucha, findest du auf unserem KOMBUCHERY Blog. Lass uns gemeinsam mehr über Kombucha lernen!
Merle von KOMBUCHERY

 

Hinweis: Dieser Artikel ist ausschließlich für Informationszwecke bestimmt und nicht als professionelle Analyse, Beratung oder medizinische Auskunft zu verstehen, sondern enthält die persönliche Meinung des Autors, basierend auf recherchierter Fachliteratur und eigener Erfahrung zum Thema.

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